So wird der Super-Stau zur Super-Gaudi

"Wann sind wir endlich daaa?" - der Stimmungskiller unter den Fragen im Auto???? Insbesondere, wenn es in den Urlaub geht und die Tour dank Stau länger dauert als gedacht, muss guter Rat nicht teuer sein. 

Ferien sind das Größte! Für viele Familien das Startsignal, um mit dem Auto in den Urlaub ans Meer oder in die Berge zu reisen. Doch stundenlange Fahrten können zu einer echten Tortur werden und gerade für Kinder langweilig. Kommt dann noch ein Stau dazu, wird es richtig schlimm. Schließlich weiß man ja nie, wann es weitergeht. Singen, Ratespiele, Radio oder CD sorgen für Ablenkung. So ein Stau kann den Kids dann sogar Spaß machen. Hier sind ein paar coole Vorschläge:

Die Top 6 der lustigsten Stau-Spiele für Groß und Klein. 

  • Spiel 1 - Kennzeichen finden: Wer entdeckt die meisten "lesbaren" Kennzeichen? Beispiel: PIR-OL, KA-RO. Oder „Auto-Memory“: Hier hat derjenige die Nase vorn, der gut beobachten kann. Jemand gibt eine Sache oder einen Gegenstand vor (blaues Fahrzeug, See, Schafe). Wer dies zuerst außerhalb des Autos sieht, hat gewonnen und darf den nächsten vorgeben.

  • Ein Klassiker ist Spiel 2 Ich-packe-meinen-Koffer und nehme mit … Damit bleibt das Kurzzeitgedächtnis auf Trab.

  • Spiel 3 Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst! Die Regeln sind klar, oder?

  • Musikalisch wird es bei Spiel 4 Wer singt? Das alte Radio-Lieder-Rate-Spiel. Wer zuerst hört, macht den Punkt. Radio an, Lied erkennen. Und schon kann die Punktesammelei beginnen.

  • Spiel 5 Der große Bluff. Das ist schnell erklärt: Ein Mitfahrer erzählt drei Geschichten über sich, nur eine davon ist wahr. Die anderen müssen erraten, welche das wohl ist.

  • Spiel 6 Wer bin ich? Jeder denkt sich eine Person für seinen Sitznachbarn aus. Dann muss jeder reihum raten, wer man ist. Fragen dürfen nur mit ja oder nein beantwortet werden.

  • Spiel 7 Nonsenssätze bilden: Es werden zehn Sätze gebildet, bei denen alle Wörter mit dem gleichen Buchstaben beginnen. Beispiel: Elf Elefanten essen einmal ein echtes Echsen-Ei. 

Damit die Spielerei im Auto noch mehr Gaudi macht, muss es natürlich auch einen Preis geben. Wie wäre es zum Beispiel damit: Ist das Auto am Ziel angekommen, bekommt der Gewinner ein ... EISSS!!!

Damit die Zeit für dein Kind schneller vergeht, kann es sich auch mal als Reporter versuchen und kommentieren, was während der Fahrt so alles rundherum alles passiert. Oder es kann auf Entdeckungsreise gehen. Zeig deinem Kind doch schon vor dem Reisebeginn im Kinderatlas, wo die Fahrt lang geht und was sie unterwegs entdecken können: Mache es dann unterwegs auf Berge, Seen, Burgen, Brücken aufmerksam. Vielleicht bleibt sogar Zeit für einen kleinen Zwischenstopp inclusive Besichtigungstour.

Irgendwann macht auch das schönste Spiel hungrig. Dann löst ein kleiner Picknickkorb sicher Begeisterung bei deinem Kind aus. Experten empfehlen leichte Speisen und für zwischendurch Obst und Gemüse, weil sie viel Wasser enthalten und so dem Flüssigkeitsverlust entgegenwirken. Zum Trinken eignen sich Früchtetees, Wasser oder Apfelschorlen. Getränke mit Kohlensäure sollten eher gemieden werden, weil sie schnell auf den Magen schlagen. 

Wenn deinem Kind im Auto schnell schlecht wird, ist es ratsam, öfter eine Pause einzulegen. Achte auch darauf, dass es während der Fahrt regelmäßig aus dem Fenster schaut. Das hilft, Übelkeit zu vermeiden. Hörspiele oder Ratespiele sind deshalb auch meist im Auto die bessere Reiseunterhaltung als Spiele auf dem Tablet. 

Startet die Urlaubsreise an einem sonnig-heißen Tag, packe Hut oder Basecup für dein Kind mit ein. Vergiss auch den Sonnenschutz für die hinteren Scheiben im Auto nicht. Ganz wichtig: Lass dein Kind nie NIE im geschlossenen Auto warten! Schon 15 Minuten bei praller Sonne können lebensgefährlich sein. Überprüfe auch, ob der Kindersitz und die Gurte nicht zu heiß sind, denn hier droht zusätzlich Gefahr durch Brandwunden, vor allem bei leichter Sommerkleidung oder auf nackter Haut. 

Und wenn ein Stau in Sichtweite ist, kann es auch nicht schaden, deinem Kind ganz praktisch zu zeigen, wie eine korrekte Rettungsgasse  gebildet wird. Kleine Hilfestellung ist die sogenannte „Rechte-Hand-Regel“: Die Finger der rechten Hand stehen von oben gesehen für die Fahrbahnspuren. Dabei symbolisiert der Daumen die linke Spur, wo die Autos nach links fahren sollen und alle anderen „Finger“ gehen nach rechts. Die Rettungsgasse liegt zwischen Daumen und Zeigefinger.

 

Tags: Spiele
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