Aus dem Schattenland in die bunte Bilderwelt

Kennen Du und Dein Kind eigentlich die Hexe Wawu Erfinderin Katja Bluhm? Gerade ist ihr neues Buch erschienen. Es heißt „Charlie Schielauge und das Geheimnis der Totenkopfinsel“. Wir haben sie dazu ein bisschen ausgefragt.

Katja, kannst du verraten, worum es in deinem neuen Buch geht?

Es ist eine Piratengeschichte. Es geht um ein besonderes Schiff, die „Seegurke“, um einen tollpatschigen Kapitän, seine ziemlich ungewöhnliche Crew und natürlich um eine Schatzsuche. Außerdem kommen Seeungeheuer darin vor, ein Steinmonster, ein blinder Passagier. Und auch die Hexe Wawu spielt eine ganz kleine Rolle darin. Mehr wird nicht verraten. Außer vielleicht noch, dass es spannend wird.

Wie bist du darauf gekommen, Geschichten für Kinder zu schreiben?

Das liegt an meinem Sohn Hugo. Als der kleiner war, wollte er immer Geschichten hören. Vorlesen fand er auch gut. Noch besser aber hat ihm gefallen, wenn ich ihm etwas erzählt habe. So fing das an. Wenn er krank war oder Sorgen hatte, habe ich mir etwas ausgedacht, das ihn trösten konnte. Da musste ich ganz schön nachdenken, wenn eine Geschichte zu Ende war und er einige Tage später wollte, dass es weitergeht.

Was für Geschichten hast du als Kind am liebsten gelesen?

Eines meiner Lieblingsbücher war „Honki im Schattenland“. Darin geht es um einen Jungen, der gern malt und bastelt. Er hat ein Schattentheater. Die Figuren darin sind alle schwarzweiß, Schatten eben. Darüber sind sie ziemlich traurig. Honki aber hat Farben, und damit malt er die Figuren bunt an. Das fand ich toll, denn auch ich habe als Kind gerne gebastelt und gemalt.

Dann hast du dir ja auch einen passenden Beruf gesucht, oder?

Genau. Ich habe zuerst eine Ausbildung als Schauwerbegestalterin abgeschlossen. Dabei geht es zum Beispiel darum, Plakate oder Schaufenster zu gestalten. Außerdem bin ich Mediengestalterin und kann am Computer Texte und Bilder zu einem Buch zusammenfügen. Hilft dir das beim Geschichten-Erfinden? Auf jeden Fall. Ich denke mir bei meinen Geschichten meistens zuerst in Bildern aus, was ich dann später aufschreibe. Aus Bildern, Filmen, Illustrationen bekomme ich die meisten Anregungen.

Wer darf die Entwürfe und Geschichten, die du schreibst, zuerst lesen?

Zuallererst zeige ich sie meiner Illustratorin Juliane Mathwig. Dann arbeiten wir gemeinsam daran weiter, finden noch Verbesserungen und verfeinern bestimmte Dinge.

Hast du eine Idee für deine nächste Geschichte?

Tatsächlich habe ich schon mal darüber nachgedacht. Vielleicht wäre Sport mal ein ganz schönes Thema, Freundschaft zwischen Rivalen. Mal sehen, ob sich daraus etwas machen lässt.

 

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